online-Vortragsreihe mit Prof. Dr. Alexa F?rber, Prof. Dr. Heike Delitz und Dr. Christa Kamleithner im SoSe 2026

Interessierte sind herzlich willkommen

Im Rahmen seiner beiden Seminare “Europ?ische Ethnologie in der Schule: Basteln mit Bedeutung. Zines und Bricolage als Zug?nge zur Alltagskultur” und “Medial, ?sthetisch, atmosph?risch. Einführung in die kulturwissenschaftliche Architekturanalyse” organisiert Felix Gaillinger M.A. eine dreiteiilige online-Vortragsreihe im SoSe 2026. 

Sie haben Interesse sich zuzuschalten? Das Team der Europ?ischen Ethnologie freut sich auf Ihre Teilnahme!

Prof. Dr. Alexa F?rber: ?Zine-Machen als Forschungspraxis. Bricolage und Alltag in ?ffentlichen Bibliotheken“ am Montag 08.06.2026, 12:15 Uhr, online, 

Prof. Dr. Alexa F?rber (Institut für Europ?ische Ethnologie, Universit?t Wien) h?lt im Rahmen des Seminars ?Basteln mit Bedeutung. Zines und Bricolage als Zug?nge zur Alltagskultur“ von Felix Gaillinger (Bamberg/München) und für alle Interessierten ?ffentlich einen Gastvortrag mit dem Titel ?Zine-Machen als Forschungspraxis. Bricolage und Alltag in ?ffentlichen Bibliotheken“.

?Wie k?nnen Zine-Workshops zum Verst?ndnis des Alltags von Bibliothekar:innen, zust?ndigen Beh?rden und Nutzer:innen ?ffentlicher Bibliotheken beitragen? Das Forschungsprojekt ?Infrastructuring the social: Public libraries and their transformative capacity in austerity urbanism‘ (ILIT) hat zwischen 2023-2025 in ?ffentlichen Bibliotheken von Rotterdam, Malm? und Wien eine Reihe von Workshops organisiert und umgesetzt, die Zines ver?ffentlicht und methodologisch reflektiert. Alexa F?rber gibt einen Einblick in die Voraussetzungen, das Vorgehen und die vorl?ufigen Schlüsse aus dem Projekt.“

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Dr. Christa Kamleithner: ?Architektur als Infrastruktur. Zur Geschichte des ?Nutzers‘“ am Montag 08.06.2026, 14:15 Uhr, online

Dr. Christa Kamleithner (Kunsthistorisches Institut, Universit?t Zürich) h?lt im Rahmen des Seminars ?Medial, ?sthetisch, atmosph?risch. Einführung in die kulturwissenschaftliche Architekturanalyse“ von Felix Gaillinger (Bamberg/München) und für alle Interessierten ?ffentlich einen Gastvortrag mit dem Titel ?Architektur als Infrastruktur. Zur Geschichte des ?Nutzers‘“.

?Die 1960er Jahre standen im Zeichen einer infrastrukturellen Wende: ?Infrastruktur‘ war ein Buzzword der internationalen Politik und ?konomie geworden; neue Verkehrs-, Kommunikations- und Energieinfrastrukturen wurden gebaut; und mit dieser neuen Dimension in der gebauten Umwelt wurde auch Architektur selbst zunehmend als Infrastruktur verstanden. Vor diesem Hintergrund, so meine These, kam der Begriff ?Nutzer‘ auf, um schlie?lich zum selbstverst?ndlichen Vokabular des Architektur- und St?dtebaudiskurses zu werden.

Im Vortrag werde ich dem Aufstieg dieser Figur nachgehen, die auf soziale, ?konomische und technische Umbrüche reagierte und diese zugleich vorantrieb. Sie ist ebenso real wie imagin?r: eine epistemische Figur, in der sich eine neue, konsumorientierte Beziehung zwischen Individuum und Umwelt manifestierte. Architekten, vor allem m?nnliche, visualisierten sie in zahllosen Entwürfen; Soziolog:innen beobachteten sie und machten sie zur Norm: mobile Individuen, die über verstreute 球探足球比分e verfügen, sich in einem selbstgew?hlten Netz von Orten bewegen und ihrer Umgebung meist fremd gegenüber stehen. Im Rückgriff auf architektonische Projekte und soziologische Studien werde ich zeigen, dass sich diese Figur neuen Wissensformen ebenso wie neuen Infrastrukturen und sozialen Praktiken verdankt. Zugleich werde ich die mit ihr verbundenen Wünsche, Ausschlüsse und Leerstellen herausarbeiten und zeigen, wie diese Figur den heutigen mobilit?ts- und energieintensiven Stadtlandschaften eingeschrieben ist.“

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Prof. Dr. Heike Delitz: ?Urbane Paniken, die Geburt der modernen Stadt und der urban konzentrierte ?architektonische Modus kollektiver Existenz‘“ am Montag 29.06.2026, 14:15 Uhr, online

Prof. Dr. Heike Delitz (Forschungsstelle Kollektiv- und Kulturwissenschaft, Universit?t Regensburg) h?lt im Rahmen des Seminars ?Medial, ?sthetisch, atmosph?risch. Einführung in die kulturwissenschaftliche Architekturanalyse“ von Felix Gaillinger (Bamberg/München) und für alle Interessierten ?ffentlich einen Gastvortrag mit dem Titel ?Urbane Paniken, die Geburt der modernen Stadt und der urban konzentrierte ?architektonische Modus kollektiver Existenz‘“.

?Der Vortrag widmet sich der Geburt der modernen urbanen Gesellschaft im ausgehenden 18. Jahrhundert. In diesem 18. Jahrhundert wird die Bev?lkerung der europ?ischen Gro?st?dte von tiefgreifenden ?ngsten erfasst, so liest man in zahlreichen Texten im Umfeld Michel Foucaults und bei diesem selbst. Die Reaktion auf diese ?ngste bildet die Grundstruktur dessen, was seither die moderne Architektur und Infrastruktur und deren Institution von Gesellschaft (u.a. als ?Sicherheitsgesellschaft‘) kennzeichnet. Im genealogischen Blick, ausgehend vom sp?ten 18. Jahrhundert, sucht der Vortrag die uns eigene Institution von Gesellschaft in der materiellen Kultur von Architektur und Infrastruktur zu skizzieren. Ausblickend wird es auch um die Frage gehen, wie es sich gegenw?rtig mit den ?urbanen Paniken‘ verh?lt – welche neuen (alten) ?ngste die urbanen Bev?lkerungen besch?ftigen und was diese mit Architektur und Urbanismus sowie mit Verungleichung und Ausgrenzung zu tun haben.“

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